Grünes Band

Dort wo früher der eiserne Vorhang Deutschland teilte, erleben Sie heute eine der letzten lebendigen Flusslandschaften Mitteleuropas. Sandige Ufer am breiten Strom, weite Wiesen und Reste von urtümlichen Auenwäldern bieten ein Paradies für Weißstorch, Biber, Seeadler und tausende gefiederter Wintergäste. Mitten im Vierländereck gelegen, lässt sich von Burg Lenzen aus das Grüne Band, der ehemalige Grenzstreifen, in vielfältiger Weise erkunden.
Was das Grünes Band heute prägt, ist  nicht nur die faszinierende Natur, die sich im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickeln konnte. Vielmehr ist es die spannende Verbindung aus Natur, Geschichte und Kultur, die Besucher von weither lockt:
Nur einen Katzensprung entfernt von Burg Lenzen, direkt an der Elbfähre zwischen Brandenburg und Niedersachsen gelegen, steht ein ehemaliger Grenzturm. Früher zur Bewachung der innerdeutschen Grenze errichtet, bietet der Turm heute einen hervorragenden Blick über das Vierländereck.
Im nahe gelegenen Elbdorf Unbesandten erinnnert die Ausstellung „ÜberLeben im Sperregebiet“ an die Zeit, als die Elbtalaue Teil des Eisernen Vorhangs war.
Viele weitere sog. „Grenzerfahrungspunkte“ verbindet heute der „Vier-Länder-Grenzradweg“, der insgesamt auf 195 km Länge das Vierländereck entlang des Grünen Bandes erschließt.